Sportdate vom 08.10.2018

08.10.2018

Hausi Leutenegger trifft Samir Leuppi


Wirtschaftsgast: Hausi Leutenegger
Hans «Hausi» Leutenegger ist ein Schweizer Unternehmer, ehemaliger Bobfahrer und Schauspieler. Nach einer Lehre als Bauschlosser war Leutenegger bei der Sulzer AG in Winterthur und Genf tätig. 1964 war er für die Firma Bühler AG in Holland im Einsatz. 1965 gründete Leutenegger mit einem Partner in Genf eine Firma, welche vorerst Monteure für Kurzzeiteinsätze auslieh. Die Geschäftsidee war ein Dienstleistungsunternehmen, welches fähige Berufsleute für Temporäreinsätze Kunden zur Verfügung stellt. Die Firma Hans Leutenegger AG wuchs rasch, nachdem bekannte Referenzkunden die Dienstleistungen in Anspruch genommen hatten. Das Unternehmen hat sich später auf Personaldienstleistungen in den Bereichen Bau, Chemie, Technik und Industrie spezialisiert. Es beschäftigt heute etwa 1000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 100 Millionen Franken jährlich. 1972 gewann er im Viererbob von Pilot Jean Wicki bei den Olympischen Spielen in Sapporo die Goldmedaille.

Sportgast: Samir Leuppi

Samir Leuppi ist ein aufstrebender, 195cm grosser und 135kg schwerer Winterthurer Kranzschwinger. Er ist am 24. Februar 1993 geboren und arbeitet beim Sicherheitsdienst der SBB. Er hat bereits 30 Kränze für sich entschieden. Schon seine ganze Kindheit war von Sport geprägt. Nach der Jugendriege entdeckte er das Schwingen dank seines Grossvaters, der meinte dass seine Postur ideal für den Schwingsport sei. Mit 9 Jahren absolvierteer sein erstes Training und war sofort begeistert von dieser traditionellen Sportart. Es ging nicht lange und er bestritt die ersten Wettkämpfe, an welchen er auch gleich grosse Erfolge verbuchen konnte. Samir heisst übersetzt «der starke Fels in der Brandung». 

Gäste der Sendung

Wirtschaft
Hausi Leutenegger
Sport
Samir Leuppi
Projekt
Winterthur Warriors

Die Winterthur Warriors benötigen Geld für ein neues Trainingsgerät!

Winterthur Warriors

Die Winterthur Warriors benötigen dringend Geld einen neuen Block-Schlitten. Dieser ermöglicht den American Football Teams ein effizientes Training in Kraft und Verteidigungstaktik. In der Sendung SPORTDATE vom 8. Oktober haben die Warriors ihr Projekt vorgestellt und haben von SPORTDATE einen Geldbetrag von 500 Franken für das Projekt geschenkt bekommen. Schaffen es die Warriors bis am 10. Dezember 5000 Franken zusammen zu bekommen, schenkt ihnen SPORTDATE noch 500 Franken oben drauf! Unterstützt auch Ihr die Warriors unter www.lokalhelden.ch.

In Winterthur betätigen sich rund 200 Personen regelmässig in der klassischen Form des American Football (Tackle Football). Aufgeteilt auf die drei Alterskategorien Juniors U16, Juniors U19 und Seniors (First Team) kämpfen die jungen Männer um die Schweizer Meisterschaft. Schon bald kommt auch ein Frauenteam hinzu.

Im Gegensatz zu anderen Sportarten gibt es fast keine Einschränkungen bezüglich körperlicher Voraussetzungen. Für annähernd jedes Gewicht und jede Grösse gibt es ein eigenes Einsatzgebiet. Dies macht diese Sportart zu einer für alle attraktiven Art der körperlichen Betätigung.

Die erste Mannschaft der Winterthur Warriors spielt in der höchsten Liga der Schweiz und wurde 2006 zum ersten und bislang einzigen Mal Schweizermeister. 


Die Sportart Football

Entgegen der landläufigen Meinung ist Football absolut kein brutaler noch sonderlich verletzungsgeprägter Sport. Vielmehr sind taktische Feinheiten entscheidend, nicht umsonst wird Football oft als „Rasenschach“ bezeichnet. Jeder einzelne Spieler muss mehrere Dutzend verschiedene vordefinierte Spielzüge kennen, dazu muss für jeden Spielzug das Timing mit den Mitspielern abgestimmt sein. Es ist jedoch zugegebenermassen unübersehbar, dass Football eine Kontaktsportart ist, die manchmal als die härteste Teamsportart der Welt bezeichnet wird. Ein Spieler muss aber entgegen dem Vorurteil nicht nur pure Körpermasse, sondern vielmehr eine Mischung aus Kraft, Schnelligkeit, Agilität, Disziplin, geistiger Flexibilität und Spielintelligenz mitbringen.

Football ist ein Spiel um Raumgewinn. Das Angriffsrecht liegt jeweils ganz klar bei einem Team (d. h. jemand hat den Ball) und wechselt nicht, wie zum Beispiel im Fussball. Beim Team in Ballbesitz stehen 11 Spieler der Angriffsformation auf dem Feld, während beim anderen Team die Verteidungsformation auf dem Feld steht. Football wird in einzelnen Spielzügen gespielt, es findet also nach jedem Spielzug ein Unterbruch statt, während dem sich die Teams neu positionieren und die Taktik für den nächsten Spielzug absprechen. Prinzipiell hat das Team im Angriffsrecht vier sogenannte „Downs,“ um 10 yards (1 yard = 0.91 m) zu überbrücken. Wird dies erreicht, resultiert ein sogenannter „First Down,“ was bedeutet, dass der Zähler mit einem ersten Versuch neu zu laufen beginnt und das Team daher wieder neue vier Versuche zur Verfügung hat, um die nächsten 10 yards zu überbrücken.

new.warriors.ch